TRANSPARENTA TRANSPARENTA
TRANSPARENTA

Kapitalanlagen

Inhalt

Anlagekommission

Wir übertragen diese wichtige Aufgabe nicht externen Dienstleistern, sondern unserer aus hochqualifizierten, erfahrenen Spezialisten zusammengesetzten Anlagekommission. Diese Unabhängigkeit ermöglicht uns die Auswahl der optimalen Produkte zu vorteilhaften Bedingungen. Ebenso können wir so die angeschlossenen Unternehmen und die Versicherten laufend aktuell und umfassend über Anlageentscheide und deren Ergebnisse informieren. Zusätzlich stellen wir sämtliche Daten online zur Verfügung.
Die Anlagekommission von TRANSPARENTA besteht aus ausgewiesenen, erfahrenen Finanzexperten, die mit ihrem fundierten Fachwissen alle erfolgsrelevanten Gebiete des TRANSPARENTA-Anlagekonzeptes abdecken. Bei ihnen ist das Kapital unserer Mitglieder in den besten Händen:

Präsident

Dr. Urs Ernst Dr. Urs Ernst
hat seine akademische Ausbildung 1982 in Basel mit einer wirtschafts-wissenschaftlichen Dissertation abgeschlossen. Seinen beruflichen Werdegang prägt die intensive Auseinandersetzung und grosse praktische Erfahrung mit Kapitalanlagen. Von 1992 bis 2002 war er Mitglied der Geschäftsleitung der Vontobel Gruppe, zuletzt als Chief Financial- und Chief Risk Officer. Seit Mitte 2003 ist er als selbstständiger Berater für Finanzdienstleistungs-Unternehmen tätig. Ein besonderes Augenmerk galt stets den langfristigen Perspektiven der 2. Säule, ein Thema zu dem er viel beachtete Beiträge verfasste.

Mitglieder

Beat C. Philipp Beat C. Philipp
Nach dem Studium der Volkswirtschaft in Basel führte Beat C. Philipp Konjunkturprognosen und Länderrisikoanalysen durch. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Kapitalanlagen, über sieben Jahre war er Mitglied des Anlageausschusses der UBS, davon zwei Jahre als dessen Vorsitzender. Seit Ende September 2003 berät er in der Vermögensverwaltung tätige Institutionen hinsichtlich der Optimierung ihres Dienstleistungsangebots, der Organisationsstruktur im Anlagebereich und der Anlageprozesse.
Walter Geiser Walter Geiser
Walter Geiser schloss seine Studien an der Universität Basel 1978 als lic. rer. pol. und 1985 als lic. iur. ab. Von 1978 bis 1998 betreute er bei der SBG institutionelle Kunden und war in verschiedenen Führungsfunktionen des Bereichs Handel und Verkauf tätig. Zudem absolvierte er diverse Weiterbildungen (u. a. CFA). Anschliessend leitete er bei der Bank CIAL (heute CIC, Schweiz) AG den Bereich Handel, von 2001 bis 2006 war er als Geschäftsleitungsmitglied verantwortlich für Handel, Research, Portfolio- und Produktmanagement. Heute ist er als selbständiger Projektleiter und Berater tätig und studiert an der Universität Basel Philosophie und Geschichte.
Wilhelm Hansen Wilhelm Hansen
Wilhelm Hansen hat an der Universität Basel Volkswirtschaftslehre studiert und sich dabei auf Geldpolitik und –theorie spezialisiert. Während seiner 12-jährigen Tätigkeit bei den Basler Versicherungen war er unter anderem als Leiter Portfolio- und Cashmanagement, Leiter der Wertschriftenabteilung und als Leiter des Kollektivversicherungsgeschäfts eingesetzt. 1994 trat er als Teilhaber in die Bank Baumann & Cie ein und war dort zuletzt für die operative Führung des Bankbetriebs Basel verantwortlich. Seit 2002 ist er als selbständiger Berater in den Bereichen Organisations- und Strategieentwicklung sowie Corporate Governance vor allem bei institutionellen Anlagern tätig. 2008 übernahm er das Präsidium des Bankrats der BLKB.

Portfoliomanager

Ronald Peter Angst Ronald Peter Angst
Nach seiner kaufmännischen Lehre absolvierte Ronald Peter Angst zahlreiche Weiterbildungen an der Swiss-, der International Banking School und bei INSEAD. Nach mehrjähriger Tätigkeit im Finanzmanagement trat er 1993 in die Bank Vontobel AG ein, innerhalb der er zuletzt als Geschäftsleitungsmitglied für den Gesamthandel sowie strukturierte Produkte verantwortlich war. Nach einjährigem Auslandsaufenthalt widmet er sich jetzt als Mitinhaber der Picard Angst Gruppe vor allem den Bereichen Asset Allocation und strukturierte Finanzprodukte. 
Zum Seitenanfang

Anlagekonzept

Bei TRANSPARENTA hat die konsequente Beschränkung der Risiken gegenüber einer Maximierung der Rendite absolute Priorität. Wir investieren breit diversifiziert, ausschliesslich in liquide und qualitativ hochwertige Instrumente. Die Vermögensanlagen beschränken sich auf die traditionellen Anlagekategorien Geldmarkt, Obligationen, Aktien, Immobilien und Rohstoffe. TRANSPARENTA arbeitet nur mit erstklassigen Partnern zusammen.

Wir konzentrieren uns auf die optimale Zusammensetzung des Portfolios nach Anlagekategorien und Währungen. Innerhalb der einzelnen Finanzmarktsegmente operiert TRANSPARENTA hauptsächlich mit kosteneffizienten Indexprodukten. Wenn unsere Qualitätskriterien erfüllt sind, wird konsequent der preisgünstigste Anbieter berücksichtigt. Wir verzichten auf die Vergabe von aktiven Vermögensverwaltungsmandaten an Dritte. Eine zentrale Depotstelle reduziert die Kosten für die Wertschriftenadministration und das Reporting. So bleiben die Gesamtkosten für die Vermögensverwaltung im Vergleich zu anderen Vorsorgeeinrichtungen tief.

Zum Seitenanfang

Anlageprozess

Der Anlageprozess ist bei TRANSPARENTA klar strukturiert und zeichnet sich durch diszipliniertes Vorgehen, permanente Marktbeobachtung und regelmässiges Reporting aus.
Input Prozess Output Verantwortung
Struktur der Passiven Periodische Analyse Sollrendite, Liquiditätsplanung Geschäftsführung
Sollrendite, Liquiditätsplanung, historische Rendite- und Risikoparameter Benchmarkkonstruktion Strategische Asset Allocation mit Bandbreiten Stiftungsrat
Makrodaten, Finanzmarktinformationen, Prognosen, Erwartungen Laufende Erfassung, Analyse, Interpretation Taktische Asset Allocation innerhalb der Bandbreiten Anlagekommission
Gesamtangebot von strukturierten Indexprodukten Selektion unter Preis- und Qualitätskriterien Transaktionsliste Anlagekommission
Kurzfristige Markteinschätzung Auftragserteilung Soll-Portfolio Anlagekommission
Transaktionsdaten Wertschriftenadministration Ist-Portfolio Depotbank
Portfoliobestände und -bewegungen Wertschriftenbewertung Reporting Depotbank
Reporting Performanceanalyse
Überprüfung/Anpassung
taktische Asset Allocation
Information des Stiftungsrates, der Geschäftsführung und der Mitglieder Anlagekommission Anlagekommission
Zum Seitenanfang

Aktuelle Anlagepolitik

Auszug aus dem Protokoll der Anlagekommissionssitzung vom 17. Januar 2012:

"Die Finanzmärkte standen 2011 unter starkem Einfluss der Versuche von Notenbanken und Politikern in Europa und den USA, Herr über die Entwicklung der öffentlichrechtlichen Schulden zu werden. Trotz verstärkter Sparbemühungen kann jedoch noch lange nicht von einer Lösung der Probleme gesprochen werden.

Seit längerem und bis auf weiteres scheinen die Zins- und in den letzten Monaten auch die Rohstoffmärkte eine deutlichere konjunkturelle Eintrübung zu antizipieren als die Aktienbörsen. Diese brachen Mitte 2011 massiv ein, ausgelöst von Befürchtungen über Staatsbankrotte, Bankenkrisen und einer darauffolgenden, möglichen schweren Rezession in Europa und den USA. Auch die bisher robusten Wachstumsaussichten in Asien und Lateinamerika wurden in Zweifel gezogen.

Vor diesem Hintergrund hat die Anlagekommission von Transparenta während des ganzen Jahres 2011 eine vorsichtige Anlagepolitik betrieben, welche im Vergleich zur Benchmark bis im August deutlich weniger Verluste zur Folge hatte. Bis Ende Jahr resultierte ein Plus von 1.44 %, was allerdings – entsprechend der vorsichtigen Positionierung – nur noch eine Performance in der Grössenordnung der strategischen Benchmark (+1.47 %) bedeutet. Zu beachten gilt es allerdings bei diesem Resultat, dass es zustande kam mit einem vergleichsweise „zahmen“ Rendite-/Risikoprofil: Aktien und Rohstoffe waren im Jahresdurchschnitt untergewichtet, die ab Juli schrittweise reduzierten Währungshedges lieferten einen substanziellen Beitrag von 0.40 % an die Gesamtperformance; schliesslich ging die Untergewichtung in den Obligationen (CHF und inflation linked EUR- und USD-Bonds) zwar zulasten eines etwas besseren Gesamtresultates, reduzierte jedoch zusammen mit der Konzentration auf Anlagen von Topschuldnern die auch diesem Anlagesegment inhärenten Risiken.

Trotz der im August letzten Jahres eingesetzten, deutlichen Erholung der Aktienmärkte kann bisher nicht von Übertreibungen gesprochen werden, vor allem dann nicht, wenn die Gewinn- und Dividendenrenditen mit den erzielbaren Obligationenrenditen verglichen werden. Für das neu begonnene Jahr 2012 scheint zwar eine weitere, leichte konjunkturelle Abschwächung in den meisten Volkswirtschaften möglich; die aktuellen Bewertungen tragen jedoch diesem Umstand Rechnung. Daher hat die Anlagekommission von Transparenta an ihrer Sitzung vom 17. Januar 2012 beschlossen, die noch bestehende, leichte Untergewichtung der Aktienpositionen zu schliessen. Dies bedeutet, dass inländische Aktien im Umfang von knapp 1.4 %, ausländische für knapp 0.4 % des Portfolios zugekauft werden. Damit reduziert sich die Liquidität von 17.5 % auf immer noch reichliche rund 15.5 %.

Die übrigen Eckwerte der Anlagepolitik werden nicht verändert. Namentlich ist die Anlagekommission der Meinung, dass die SNB-Politik der CHF-Abschwächung ihre Feuerprobe bestehen wird und daher momentan keine Währungshedges aufdrängen. Die Zuflüsse in das Segment der inländischen Immobilien werden deren doch bereits stattliche Preise stützen und die mittelfristig zu erwartende Reflationierung spricht für bescheidene Engagements in Rohstoffen und die bestehende Untergewichtung der Obligationen."

20. Januar 2012

Zum Seitenanfang

Anlagestrategie und aktuelle Anlagepolitik

Die langfristige Anlagestrategie wird vom Stiftungsrat festgelegt und ist im Anlagereglement festgehalten. Das "Anlagereglement " finden Sie hier, den Anhang “Anlagestrategie und taktische Abweichungsbandbreiten“ hier.

Anlagestrategie

aktuelle Anlagepolitik

Kategorie Bandbreite % Strategie % Taktik %
Cash 1 - 30 3 18.20
Obligationen 20 - 65 47 35.27
Aktien 10 - 35 25 22.81
Immobilien 15 - 30 20 19.04
Rohstoffe 0 - 10 5 5.21
Total

 

100 100

Zum Seitenanfang

Aktuelle Anlagestruktur nach Kategorien
(Werte per 31. Dezember 2011)

Cash (oder Liquidität) CHF    18.20 %
Obligationen CHF               30.77 %
Obligationen FW* 4.50 %
Aktien CHF                    8.57 %
Aktien Welt (ohne CHF)          14.24 %
Immobilien               19.04 %
Rohstoffe 5.21 %
Total

* inflationsgeschützte Anleihen, währungsgehedged in CHF

100 %

Zum Seitenanfang

Aktuelle Struktur der Aktienanlagen nach Märkten
(Werte per 31. Dezember 2011)

Aktien CHF  8.57 %
Aktien EUR (Euro)       2.08 %
Aktien GBP (Pfund)   1.45 %
Aktien USD (US Dollar)      7.79 %
Aktien Yen    1.62 %
Aktien AUD (Austr. Dollar)   0.53 %
Aktien CND (Kan. Dollar)    0.77 %

Zum Seitenanfang

Aktuelle Anlageergebnisse

Konto Benchmark Performance Benchmark Strategie

Januar - Dezember 2011

Performance Portfolio TRANSPARENTA

Januar - Dezember 2011

Cash CHF 3 M Libor 0.13 % -0.97 %
Aktien Welt (ohne CHF) MSCI World ex

Schweiz in CHF

-7.26 % -2.64 %
Aktien CHF  

SPI

-7.72 % -6.88 %
Immobilien KGAST Immobilien Schweiz Index 6.89 % 6.01 %
Obligationen CHF Swiss Bond Index Total Return 4.98 % 5.01 %
Obligationen FW Citigroup WGBI Non-CHF 6.69 % 10.36 %
Rohstoffe DJ UBS Commodity Index -13.04 % -9.73 %
Währungsabsicherungen   - 0.40 %
Gesamtportfolio   1.47 % 1.44 %

Die Aufteilung der Gesamtrendite auf die einzelnen Anlagekategorien zeigt, dass die Performancebeiträge der  Anlagekategorien Immobilien und Schweizerfranken Obligationen und Fremdwährungsobligationen positiv ausgefallen sind. Bei den übrigen Anlagekategorien mussten Verluste verzeichnet werden. Die negative Performance bei den Anlagen in Cash CHF ist darauf zurückzuführen, dass dieser Kategorie der Grossteil der Vermögensverwaltungskosten belastet wird. Die teilweise Absicherung der Fremdwährungsrisiken hat sich in einem Performancebeitrag von plus 0.40 %-Punkten niedergeschlagen.

20. Januar 2012

Zum Seitenanfang

Risiko-Analyse

Die Volatilität (Standardabweichung)  ist das gebräuchlichste Mass zur Messung des Risikos eines Portfolios. Sie beschreibt die Schwankungen der erzielten historischen Renditen um den beobachteten Mittelwert. Die Berechnungen basieren auf 36 historischen Monatsrenditen des Portfolios. Die Kennzahlen sind annualisiert. Eine Volatilität von beispielsweise 5.00 bei einer durchschnittlichen Performance von 3 % besagt, dass 68.3 % der auf ein Jahr hochgerechneten Monatsrenditen über die letzten 3 Jahre zwischen –2 % (3–5) und 8 % (3+5) lagen. Je höher die Volatilität ausfällt, desto höher ist das Risiko des Portfolios. Der Vergleich der Volatilität des Portfolios mit derjenigen der Benchmarkstrategie zeigt, dass bei TRANSPARENTA durch die taktische Umsetzung das Risiko im Vergleich zur Benchmarkstrategie massiv reduziert werden konnte.

 

Volatilität         

Portfolio                            3.77

Benchmarkstrategie      4.53

   

20. Januar 2012

Zum Seitenanfang

Performance 2011

Die nachfolgende Tabelle zeigt die monatlichen Werte der Performance auf dem investierten Kapital:

Monatswerte 2011 in % (zeitgewichtet)

  Jan. Feb.  März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. Total
Portfolio 0.55 1.13 -0.69 0.85 -0.14 -0.85 -0.52 -0.72 -0.62 1.36 -0.25 1.36 1.44
Strategie 0.81 0.58 -0.79 -0.09 -0.53 -1.09 -1.87 -0.29 1.59 1.07 0.44 1.74 1.47
BVG-Mindestzins 0.17 0.17 0.17 0.17 0.17 0.17 0.17 0.17 0.17 0.17 0.17 0.17 2.00

Per Ende November 2011 lag die Nettorendite für das laufende Kalenderjahr bei 0.08 % und damit 1.75 % unter dem BVG-Mindestzins für die gleiche Periode. Gegenüber der Rendite der Anlagestrategie resultierte eine Outperformance von 0.35 %.

21. Dezember 2011

Zum Seitenanfang

Mit konservativer Anlagepolitik auf der sicheren Seite

TRANSPARENTA verfolgt eine vorsichtige Anlagestrategie. Der Zielwert für die Kategorie Aktien liegt bei konservativen 25 % und darf taktisch maximal auf 35 % angehoben werden. Immobilienanlagen mit einem Zielwert von 20 % wirken stabilisierend und die Hälfte des Portfolios ist in Cash und Obligationen angelegt. Der Rohstoffanteil von 5 % dient als Schutz vor unerwarteter Inflation und verbessert die Diversifikation. 

 

Keine riskanten und intransparenten Anlageinstrumente

Durch den Einsatz von passiven Anlageinstrumenten in den traditionellen Anlagekategorien wird eine breite Diversifikation des Vorsorgevermögens nach Ländern und Branchen erreicht.  Klumpenrisiken in einzelnen Titeln werden dadurch systematisch vermieden. TRANSPARENTA verzichtet bewusst auf den Einsatz von intransparenten Anlageinstrumenten wie Hedgefunds. Der Bonität von Gegenparteien wird höchste Beachtung geschenkt. Anlagen von zweitrangiger Qualität oder strukturierte Produkte mit unüberschaubaren Gegenparteirisiken finden keinen Platz im  Portfolio. Auch auf marginale Zusatzerträge aus der Ausleihung von Wertschriften (Securities Lending) wird bewusst verzichtet.  

 

Tiefe Vermögensverwaltungskosten

Mit dem Einsatz passiver Anlageinstrumente halten wir die Vermögensverwaltungskosten tief. Die gesamten Kosten belaufen sich auf rund ein Viertelprozent des Gesamtvermögens. Wegen des Zinseszinseffekts und der langen Anlagezeiträume hat dies einen erheblichen Einfluss auf die Rentenhöhe.

 

Konservative Anlagepolitik

Der BVG-25 Index 2000 von Pictet bildet die Anlagestrategie von TRANSPARENTA annähernd ab. In den letzten 25 Jahren hat dieser Index pro Jahr um durchschnittlich 5.8 % zugelegt und damit den BVG-Mindestzins deutlich übertroffen. Dies trotz einiger Jahre mit negativer Performance. Bei einem langfristigen Anlagehorizont wie in der beruflichen Vorsorge werden die Schwankungen der Kapitalmärkte ausgeglichen. 

Jahresperformance 2010

Im siebten Geschäftsjahr seit ihrer Gründung erwirtschaftete TRANSPARENTA auf dem investierten Kapital eine Rendite von 2.66 %. Dies nach Abzug aller angefallenen Vermögensverwaltungskosten. Der für konservative Anlagen von Pensionskassen repräsentative BVG-93 Index von Pictet zeigt für die gleiche Periode einen Zuwachs von 2.99%. Die nachfolgende Tabelle zeigt die monatlichen Werte der Performance auf dem investierten Kapital im vergangenen Jahr:

Monatswerte 2010 in %  (zeitgewichtet)

  Jan. Feb.  März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. Total
Portfolio -0.83 0.34 1.37 0.27 -1.36 -1.11 1.25 0.08 1.01 0.79 -0.46 1.34 2.66

Mit der Jahresperformance von 2.66 % konnte der BVG-Mindestzins von 2.00 % erneut übertroffen werden. Die nachfolgende Tabelle zeigt, dass in den sieben Jahren seit der Gründung von TRANSPARENTA eine kumulierte Nettorendite von 24.03 % erzielt wurde. Dieser Wert liegt 6.32 % über dem kumulierten BVG-Mindestzins. Auch im vergangenen Jahr konnten dabei die gesamten Vermögensverwaltungskosten auf dem im Konkurrenzvergleich tiefen Niveau von 0.23 % gehalten werden.

Zum Seitenanfang

Performance 2004 - 2010 in %

Kumulierte Rendite von 24.03 % seit Gründung der Sammelstiftung

  2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Kumuliert Durchschnitt pro Jahr
Nettoperformance 4.85 9.08 5.30 0.11 -9.83 11.11 2.66 24.03 3.12
BVG-Mindestzins 2.25 2.50 2.50 2.50 2.75 2.00 2.00 17.71 2.36

Mit 2.66 % lag die Nettorendite des Portfolios im Jahr 2010 0.23 % über der Rendite der Anlagestrategie. In den sieben Jahren seit der Gründung der Stiftung wurde eine Nettorendite erzielt, die 5.05 % über der Bruttorendite der Anlagestrategie liegt.

24. Februar 2011

Zum Seitenanfang

Performance 2004 - 2010 im Vergleich zur Anlagestrategie in %

  2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Kumuliert Durchschnitt pro Jahr
Nettoperformance TRANSPARENTA 4.85 9.08 5.30 0.11 -9.83 11.11 2.66 24.03 3.12
Bruttoperformance Anlagestrategie 3.18 9.72 3.45 1.57 -11.13 9.95 2.43 18.98 2.51
Rendite-
überschuss
1.67 -0.64 1.85 -1.46 1.30 1.16 0.23 5.05 0.61

 
24. Februar 2011

Zum Seitenanfang

Gewinne

Als Stiftung muss TRANSPARENTA keinen Gewinn erzielen. Deshalb erhalten die Versicherten alle Gewinne zu 100 %. Damit können auf Ebene Vorsorgewerk Reserven aufgebaut werden. Somit ist auch keine Garantieverpflichtung des Arbeitgebers für allfällige Unterdeckungen erforderlich.
Zum Seitenanfang

Reserven

Wir bauen Reserven pro Vorsorgewerk auf, so dass die angeschlossenen Unternehmen keine Nachfinanzierung leisten müssen. Sämtliche Gewinne verbleiben selbstverständlich in der Stiftung und kommen gänzlich den Versicherten, zum Beispiel in Form von höherer Verzinsung des Alterskapitals oder reduzierten Beiträgen, zugute.
Zum Seitenanfang

Wertschwankungsreserve

TRANSPARENTA bildet für jedes Vorsorgewerk eine eigene Wertschwankungsreserve und keinen undurchschaubaren „Sammelposten“. Bei positivem Anlageverlauf kann bereits im 1. Jahr die erforderliche Wertschwankungsreserve gebildet werden, sobald diese ausreichend dotiert ist, können Überschüsse verteilt werden. Verlässt ein Vorsorgewerk TRANSPARENTA kann es die gesamten Überschüsse und die Wertschwankungsreserve mitnehmen.
Zum Seitenanfang

Deckungsgrad

Die Kapitalgewinne werden jährlich auf die einzelnen Vorsorgewerke verteilt. Daher führt TRANSPARENTA für jedes einzelne Vorsorgewerk einen eigenen Deckungsgrad. Der Deckungsgrad über alle Vorsorgewerke zusammengezählt, beträgt Ende 2010 102.9 %.
Zum Seitenanfang

Unterdeckung

Bei TRANSPARENTA entscheidet das Vorsorgewerk im Falle einer Unterdeckung selbst über allfällige Sanierungsmassnahmen. Der Arbeitgeber muss keine Garantieverpflichtung übernehmen und bei Unterdeckungen zusätzlich Kapital einbringen.

Das Merkblatt zur Unterdeckung finden Sie hier.

Zum Seitenanfang

Retrozessionen

Sämtliche Retrozessionen, die im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit von TRANSPARENTA fliessen, werden vollumfänglich der Stiftung vergütet.

 

Im Jahr 2010

- von Banken und Finanzintermediären: CHF 0.00

- von Versicherungsgesellschaften: CHF 5'292.40

Zum Seitenanfang