Vorsorge & Steuern

Einkauf in die Pensionskasse

Individuelle Vorsorgepläne und der attraktive Einkaufszins von 2 % eröffnen bei TRANSPARENTA ein besonders hohes Einkaufspotenzial. Die Versicherten können ihr maximal mögliches Vorsorgekapital ansparen. Zudem können sie ihre Steuerlast senken, weil die Einkaufssumme das steuerpflichtige Einkommen reduziert.

 

Einkauf in die vorzeitige Pensionierung

Für Männer beträgt das Rentenalter 65, für Frauen 64 Jahre. Eine vorzeitige Pensionierung ist ab dem 58. Altersjahr möglich. Die Versicherten können sich bei TRANSPARENTA zusätzlich in die vorzeitige Pensionierung einkaufen. Ein Teil dafür ist bereits automatisch im normalen Einkaufspotenzial eingerechnet. Frühestens 2 Jahre vor der unwiderruflich feststehenden vorzeitigen Pensionierung kann bei Rentenbezug die Kürzung bis hin zur reglementarisch maximal möglichen Altersrente vollständig ausgeglichen werden. Individuelle Lösungen, die den vollständigen Einkauf in die vorzeitige Pensionierung bereits ab dem 50. Altersjahr ermöglichen, können auf Wunsch im Vorsorgeplan geregelt werden. So kann der Altersrücktritt langfristig geplant werden und ein Kapitalbezug anstelle der Rente ist dennoch möglich, sofern der letzte Einkauf mehr als 3 Jahre zuvor erfolgt ist.

 

Rückgewähr der Einkäufe im Todesfall

Damit die freiwilligen Einkäufe im Todesfall des Versicherten nicht verloren gehen, kann das einzelne Vorsorgewerk bei TRANSPARENTA die Rückerstattung der Einkäufe optional versichern. Damit verbunden ist lediglich die pauschale Erhöhung der Risikoprämie um 3 %. Ist diese Zusatzleistung eingeschlossen und hat ein Arbeitnehmer freiwillige Einkäufe in die TRANSPARENTA getätigt, entspricht das Todesfallkapital immer mindestens der Summe seiner Einkäufe.

 

Flexible Pensionierung vom 58. bis 70. Altersjahr

In Abstimmung mit dem Arbeitgeber können Versicherte bei TRANSPARENTA den Übergang in die Pensionierung individuell gestalten. So ist zum Beispiel eine Teilpensionierung möglich. Der Versicherte arbeitet mit reduziertem Pensum weiter, evtl. über das ordentliche Pensionierungsalter hinaus. Lohn und Rente ergänzen einander, der Übergang in den Ruhestand ist fliessend und die Erfahrung älterer Arbeitnehmer kann länger im Unternehmen gehalten werden. Auch hier ergeben sich Steueroptimierungsmöglichkeiten. Persönliche Beratung und detaillierte Informationen zur flexiblen Pensionierung erhalten Sie bei unserem Verwaltungsteam.

 

Vorbezug für Wohneigentum

Mit dem Altersguthaben können Versicherte selbstbewohntes Wohneigentum finanzieren oder Hypotheken amortisieren. Sobald die erforderlichen Unterlagen vollständig bei der Verwaltungsstelle eingetroffen sind, bezahlen wir den Vorbezug innert Monatsfrist aus.

Antrag für Vorbezug/Verpfändung im Rahmen der Wohneigentumsförderung (WEF)

 

Steuerbelastung bei Vorbezug für Wohneigentum

Vorsorgekapitalien können für selbstgenutztes Wohneigentum (ohne Zweitwohnung und Ferienhäuser) verpfändet oder vorbezogen werden. In der Pensionskasse ist der maximale Betrag hierfür bis Alter 50 auf die Freizügigkeitsleistung, danach auf die Hälfte der Freizügigkeitsleistung oder die Freizügigkeitsleistung im Alter 50 begrenzt. Bei Verheirateten ist zudem die schriftliche Zustimmung des Gatten nötig. Der Vorbezug resp. die Pfandverwertung wird im Grundbuch eingetragen.

Bei Vorbezug des Kapitals reduzieren sich Altersleistungen und Risikoleistungen (Invalidenrente, Todesfallleistungen), es sei denn, die letzteren sind unabhängig vom vorhandenen Vorsorgekapital (da in Prozent des versicherten Lohnes festgesetzt).

Das vorbezogene Kapital unterliegt der sofortigen Besteuerung. Bei Rückzahlung wird die bezahlte Steuer zurückerstattet, allerdings ohne Zins. Zur Veranschaulichung finden Sie in der Sidebar Beispiele dazu.

 

Steuervorschriften für deutsche Grenzgänger ab 2016

Aktive Versicherte mit Wohnsitz in Deutschland benötigen ab Steuererklärung 2016 eine Aufschlüsselung der Beiträge nach Obligatorium und Überobligatorium sowie Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Rentenbezüger haben die Aufteilung der laufenden Rente in Obligatorium (BVG) und Überobligatorium mitzuteilen.

Versicherte mit Wohnsitz Deutschland erhalten die entsprechende Bescheinigung jedes Jahr automatisch von TRANSPARENTA zugestellt.